Fahrradtour planen: Personenkreis, Radweg, Etappen, Übernachtung, Zeit, An- und Abreise, Ausrüstung, Packen


8 Dinge, die Sie unbedingt für eine Fahrradtour beachten sollten

Wenn Sie in Deutschland eine Fahrradtour planen, ist es sicher nicht schlimm, wenn Sie etwas vergessen. Es erspart Ihnen unterwegs aber einige Unannehmlichkeiten, wenn Sie die Tour gut vorbereiten. Die folgende Übersicht beschreibt die wichtigsten Dinge, welche Sie bei einer Radtour beachten sollten.
Diejenigen unter Ihnen, welche das erste Mal eine längere Fahrradtour planen, bekommen einen guten Überblick. Aber auch wenn Sie schon einige Radtouren gemacht haben, finden Sie sicherlich den einen oder anderen nützlichen Hinweis.
Bei der Aufstellung bin ich von einer Tourdauer von bis zu 5 Tagen ausgegangen. Natürlich immer unter dem Aspekt so wenig wie möglich. Bei längeren Touren sollte ab und zu ein Waschtag eingeplant werden, da man nicht alles mitnehmen kann, auch wenn eventuell noch Platz in den Taschen ist.

Eine sehr gute Einstimmung für eine Fahrradtour ist der folgende Film ;-):

1. Personenkreis
Es ist wichtig, dass alle Mitfahrer ähnliche Erwartungen an eine Fahrradtour haben. Besonders steht dabei das Fitnessniveau im Vordergrund.
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2. Radweg
Gerade wenn man berufstätig ist und eine Familie hat ist die Zeit die man für so ein Hobby hat begrenzt. Bei der Tourenauswahl sollte man deshalb auch die An- und Abreisezeit mit einbeziehen.
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3. Etappen
Wichtig ist es, sich bei einer Fahrradtour nicht zu überschätzen. Wenn man normal fit ist, sollte man die Etappen moderat aufteilen. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit Etappenentfernungen zwischen 70 und 90 km gemacht.
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4. Übernachtung
Wir selbst übernachten in der Regel immer auf Campingplätzen. Diese sind aus meiner Sicht die schönere Wahl.
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5. Zeit
Empfehlenswert sind aus meiner Sicht natürlich die warmen Monate von Mitte Juni bis Mitte September. Die Temperaturen sind dann in der Regel angenehm wodurch Sie weniger Gepäck benötigen.
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6. An- und Abreise
Sofern Sie keine Rundtour planen, empfiehlt sich die Anreise mit der Bahn. Das Auto ist in dem Fall ungünstig, da Sie ansonsten wieder zum Ausgangspunkt zurück müssen.
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7. Ausrüstung
Ich selbst versuche mich auf das wesentliche zu beschränken. Immerhin muss man das Gewicht einige Zeit umherfahren und gerade bei längeren Etappen merkt man jedes Gramm.
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8. Packen
Es ist wichtig unterwegs einfach und schnell an die wichtigen Sachen zu kommen. Man sollte sich deshalb vorher überlegen nach welchem System man die Sachen verpackt.
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1. Personenkreis/ Mitfahrer

Es ist wichtig, dass alle Mitfahrer ähnliche Erwartungen an eine Fahrradtour haben. Besonders steht dabei das Fitnessniveau im Vordergrund. Bei großen Unterschieden ist es sinnvoll sich an den Schwächeren zu orientieren. Eine mehrtägige Radtour ist kein Sprint und man sollte sich die Etappen sinnvoll einteilen. Bei Tagestouren sind lange Strecken mit hoher Fahrgeschwindigkeit in der Regel kein Problem. Wenn Sie aber mehrere Tage mit Gepäck unterwegs sind, dann sind ausreichende Regenerationsphasen wichtig.
Eine Radtour alleine zu starten finde ich mutig. Es hat natürlich den großen Vorteil, dass Sie entscheiden können ohne auf jemanden Rücksicht zu nehmen. Unterwegs können aber viele Dinge passieren. Angefangen vom Unfall über eine Fahrradpanne bis hin zu Krankheit oder Verletzungen. Wenn man in der Gruppe unterwegs ist, bekommt man einfacher Unterstützung. Aber auch wenn man einmal etwas einkaufen möchte, kann in der Gruppe einer bei den Fahrrädern bleiben. Zu guter Letzt ist es natürlich schön wenn man seine Erlebnisse mit jemand teilen kann.
Wenn die Gruppe aus 2 bis 3 Personen besteht hat man in der Regel wenige Abstimmungsprobleme. Sie können viele Sachen einfach ad hoc entscheiden und sind als Gruppe sehr beweglich. Dazu kommt, dass man bei dieser Größe schneller mit anderen in Kontakt kommt. Falls Sie unterwegs immer campen, wird auch nur ein Igluzelt benötigt.
Ab 4 Personen sind zwei und mehr Zelte zu empfehlen. Die Gruppe wird ab dieser Größe unbeweglicher und man erlebt seltener diese kleinen Anekdoten am Rande. Grundsätzlich kann man sagen, je größer die Gruppe ist umso mehr ist sie mit sich beschäftigt.

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2. Radweg

Gerade wenn man berufstätig ist und eine Familie hat ist die Zeit die man für so ein Hobby hat begrenzt. Bei der Tourenauswahl sollte man deshalb auch die An- und Abreisezeit mit einbeziehen. Durch eine Auswahl über die Bundesländer können Sie die Radwege entsprechend eingrenzen.
Der größte Teil der Radwege sind Flussradwege (z.B. Elberadweg) und Rundkursee (z.B. Gurkenradweg). Eine weitere Kategorie sind Radwege zwischen großen Städten (z.B. Radweg Berlin-Leipzig) bzw. zwischen touristisch interessanten Orte (z.B. Berlin – Usedom Radweg).
Bei Rundkursen besteht der Vorteil das Start und Ziel gleich sind, und somit die An- und Abreise einfacher ist. Ich persönlich finde aber Radwege wo sich Start- und Ziel unterscheiden am schönsten. Es ist ein tolles Gefühl wenn man mit dem Fahrrad an die Ostsee fährt und dann schließlich irgendwann am Strand angekommen ist.
Neben der Art und der Region ist der Anspruch der Tour ein wichtiges Kriterium, welcher sich u.a. in den Höhenmetern wiederspiegelt. Häufig sind Flussradwege vom Anspruch her sehr einfach wobei ausnahmen natürlich die Regel bestätigen (wie z.B. der Saaleradweg in seinem Oberlauf).

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3. Etappeneinteilung

Wichtig ist es, sich bei einer Fahrradtour nicht zu überschätzen. Wenn man normal fit ist, sollte man die Etappen moderat aufteilen. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit Etappenentfernungen zwischen 70 und 90 km gemacht. Diese Etappen sind in der Regel auch mit Gepäck gut zu schaffen und man kann sich trotzdem auch noch einiges ansehen. Außerdem hat man so bei mehrtägigen Fahrten genügend Regenerationszeit. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der zweite Tag häufig der Beste ist und sich für die längste Etappe empfiehlt. Am ersten Tag muss man erst einmal reinkommen und ab dem 3. Tag merkt man schon langsam die gefahrenen Kilometer.

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4. Übernachtung

Wir selbst übernachten in der Regel immer auf Campingplätzen. Diese sind aus meiner Sicht die schönere Wahl. Man muss zwar mehr Gepäck mitnehmen, aber ist auch die preiswerteste Variante. Viele Campingplätze bieten mittlerweile Abendbrot und Frühstück, so dass wir z.B. keine Kochsachen mehr mitnehmen. Bei der Auswahl der auf dieser Webseite angegebenen Campingplätze, haben wir darauf geachtet dass diese Möglichkeit besteht. Es ist aber sinnvoll sich kurz vor dem Start der Radtour noch einmal direkt beim Campingplatz darüber zu informieren.
Etwas bequemer ist die Übernachtung in Pensionen und Hotels. Dafür sollte man besonders in der Urlaubssaison die Zimmer entsprechend vorher reservieren, wodurch man natürlich auch etwas starrer wird beim Tagesablauf. Bei Pensionen und Ferienwohnungen ist darauf zu achten, dass diese auch Übernachtungen für eine Nacht anbieten. Einige dieser Pensionen sind zusätzlich durch „Bett und Bike“ gekennzeichnet.

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5. Zeit

Empfehlenswert sind aus meiner Sicht natürlich die warmen Monate von Mitte Juni bis Mitte September. Die Temperaturen sind dann in der Regel angenehm wodurch Sie weniger Gepäck benötigen. Außerdem sind die Tage lang, so dass man abends mehr Zeit bei der Anreise zum Campingplatz hat. Weiterhin kann man davon ausgehen, dass im Sommer während der Saison alle Campingpätze geöffnet sind.
Die Fahrradtour dauert bei uns in der Regel 5 Tage. Das lässt sich gut mit Beruf und Familie vereinbaren. Gleichzeitig ist sie ausreichend lang um etwas davon zu haben.

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6. An- und Abreise

Sofern Sie keine Rundtour planen, empfiehlt sich die Anreise mit der Bahn. Das Auto ist in dem Fall ungünstig, da Sie ansonsten wieder zum Ausgangspunkt zurück müssen. Bei der Anreise mit der Bahn ist darauf zu achten, dass man im ICE keine Fahrräder mitnehmen darf. Auch in den anderen Zügen ist die Fahrradmitnahme begrenzt. So kann es im Sommer auf sehr beliebten Touren schon einmal eng werden. Man sollte sich auf jeden Fall vorher bei der Bahn informieren ob eine Fahrradmitnahme möglich ist. Weitere Informationen finden Sie unter www.bahn.de/fahrrad
Wenn Sie eine Fahrradtour im Ausland planen und mit einer Fähre oder Flugzeug anreisen, sollten Sie sich vorab über die Transportbedingungen des jeweiligen Unternehmens informieren. Beim e-Bike gibt es z.B. im Flugzeug besondere Mitnahmebedingungen. Fähren stellen normalerweise kein Problem dar. Die Fahrräder werden einfach am Rand festgemacht und das es zu voll war habe ich noch nicht erlebt.

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7. Checkliste Ausrüstung

Ich selbst versuche mich auf das wesentliche zu beschränken. Immerhin muss man das Gewicht einige Zeit umherfahren und gerade bei längeren Etappen merkt man jedes Gramm. Es ist also auch empfehlenswert leichte Sachen einzupacken.
Tipp: Schreiben Sie am Ende einer Fahrradtour die Dinge auf, welche sich bewährt haben. Das vereinfacht das Packen im nächsten Jahr.
In der folgenden Checkliste finden Sie Dinge die sich bei uns bewährt haben:

  • Wasserdichte Packtaschen
    • 2 Gepäcktaschen hinten
    • Lenkertasche
    • Gepäckrolle zum Querlegen auf dem Gepäckträger
  •   Camping
    • Zelt (z.B. Igluzelt)
    • Isomatte (ich habe sehr gute Erfahrungen mit aufblasbaren Isomatten gemacht, die sind klein, leicht und bieten einen hohen Schlafkomfort. Luftmatratzen sind in der Regel zu schwer und sperrig)
    • Taschenlampe
    • Evtl. Campingkopfkissen
    • Schlafsack (möglichst kleines Packmaß, leicht und ausreichender Temperaturbereich)
  • Werkzeug
    • Kleine Werkzeugtasche – in der alles zusammen an einem Platz ist
    • Ersatzschlauch (Bei einem Platten ist es unterwegs einfacher den Schlauch zu wechseln als ihn zu flicken. Natürlich muss vor dem Einbau die Ursache beseitigt werden. Mit einem Pannenspray hatten wir selbst keine guten Erfahrungen gemacht)
    • Flickzeug (Reifenheber, Flicken usw.)
    • Ersatzventil
    • Luftpumpe
    • Kabelbinder ( im Notfall können die unterschiedlichsten Sachen befestigt werden)
    • Fahrradknochen (universell einsetzbar)
    • Einmalhandschuhe (so bleiben die Hände sauber)
    • Innensechskantschlüssel ( verschiedene Größen z.B. 3 / 4 / 5 und 6 mm)
    • Schraubendreher
    • Zange (sehr universell einsetzbar)
    • Alternativ bietet sich ein Multifunktionswerkzeug an
    • Feuchttücher
  • Bekleidung (es empfiehlt sich das Zwiebelschalenprinzip)
    • Fahrradhosen (Vorteil: sie sind extra gepolstert und bieten wenig Reibungsansätze, am besten 2)
    • Fahrradshirt ( am besten auch 2)
    • Fahrradweste (auch bei warmen Wetter hat man sonst immer den Fahrtwind am Bauch)
    • Fahrradhandschuhe
    • Basecap und/oder Helm
    • Sonnenbrille (es gibt bei Touren über Land doch mehr fliegende Insekten als man denkt)
    • Trekkingschuhe bzw. wetterfeste Schuhe
    • Regenjacke
    • Regenhose
    • Badelatschen
    • Unterwäsche
    • Socken (5, ein Paar für jeden Tag)
    • Pullover
    • T-Shirts (2)
    • Ausgehhose, z.B. Jeans
  • Waschzeug
    • Duschbad
    • Zahnbürste und – creme
    • Erste Hilfe Set (Pflaster, Verband, Sudocreme (eigentlich Wundcreme für Babys), Schmerztabletten, Schere)
  • Fahrradausrüstung
    • Getränkehalter mit Flasche – mindestens einer ist ein Muss, da es empfehlenswert ist  zwischendurch zu trinken. So ein Getränkehalter ist dabei einfach praktisch
    • Navigation – sofern Sie ein Smartphone besitzen, bietet sich hier natürlich an eine App an. Sie benötigen dann nur noch eine Fahrradhalterung und eine wetterfeste Hülle. Alternativ gibt es auch reine Fahrradnavi, welche normalerweise genauer sind.
    • Fahrradcomputer – ist empfehlenswert, wenn Sie kein Navi verwenden. Dann haben Sie ein besseres Gefühl für Ihre Geschwindigkeit und die Entfernung die Sie zurückgelegt haben. Dadurch lässt sich auch leicht bestimmen, wann Sie voraussichtlich ihr Ziel erreichen.
    • Literatur – auch in Zeiten der GPS Navigation finde ich einen Reiseführer immer noch sehr praktisch. Er bietet viele Informationen für die Vorbereitung und man kann auf einer richtigen Karte (allein durch die anderen Abmessungen) eine Strecke besser erfassen und ein guten Überblick bekommen. Außerdem macht es auch Spaß in den Pausen oder am Abend darin zu stöbern.

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8. Packen

Es ist wichtig unterwegs einfach und schnell an die wichtigen Sachen zu kommen. Man sollte sich deshalb vorher überlegen nach welchem System man die Sachen verpackt.
Hier ist mein Vorschlag:

  • Lenkertasche
    • Wichtige Sachen, wie Geld, Papiere, Handy , Fotoapperat usw. sollten in der Lenkertasche untergebracht werden. So hat man die Möglichkeit bei einem Zwischenstopp das Fahrrad anzuschließen und sich Sehenswertes auf der Strecke anzuschauen. Diese Lenkertaschen sind normalerweise nur über einen Klickmechanismus befestigt und lassen sich einfach abnehmen und anbauen. Sehr praktisch ist, dass man sie auch als Umhängetasche nutzen kann.
    • Weiterhin gehört in die Lenkertasche die Karte (sofern kein Navigationsgerät benutzt wird). Dafür gibt es auf der Oberseite eine durchsichtige Hülle so dass man gut navigieren kann. Ich habe hier sehr gute Erfahrungen mit den wetterfesten Klappkarten gemacht. Diese sind nicht schwer (was auf einer Huckelpiste schon einmal eine Rolle spielen kann) und beschränken sich auf die wichtigsten Informationen, so das man diese auch beim Fahren schnell erfassen kann.
    • Die Verpflegung habe ich ebenfalss in die Lenkertasche. Das sind z.B. Schoko- und Müsliriegel oder Brötchen. So kann man zwischendurch auch beim Fahren eine Kleinigkeit essen.und einen Hungerast vermeiden. Wenn man einmal einen richtigen Hungerast hat, sollte man sich wenigstens eine halbe Stunde Pause gönnen, ausreichend essen und erst weiterfahren wenn man sich richtig erholt hat.
  • Gepäcktasche
    • Gepäcktasche 1 (normale Sachen)
    • Waschzeug
    • Schlafzeug
    • Unterwäsche, Socken
    • Hose, Pullover, T-Shirts
  • Gepäcktasche 2 (Fahrradsachen)
    • Badelatschen
    • Fahhrradhose, Fahrradshirt
    • Regenjacke (möglichst oben)
    • Werkzeugtasche (möglichst oben, sofern Sie nicht am Fahrrad befestigt werden kann)
  • Gepäckrolle
    • Zelt (dieses Teilen wir der Gerechtigkeit halber auf, z.B. Gestänge und Zeltplane)
    • Schlafsack
    • Isomatten

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8 Gedanken zu „Fahrradtour planen

  1. Thomas

    Hi,
    möchte mich dem Kommentarschreiber vom 09.11.2014 anschließen. Schöne Seite, die sich auf das Wesentliche beschränkt.
    Nachdem ich mir im letzten Jahr endlich ein „vernünftiges“ Tourenrad gönnen konnte, ist die alte Freude am Radeln wieder da. Na ja, man findet ohne Navi bis ans Schwarze Meer, aber das, was vor der Haustür liegt, ist unbekannt… So plane ich den Oderradweg Richtung Ostsee zu fahren, mit ausführlichem Besuch des Nationalparkes Unteres Odertal. Daher finde ich die Hinweise zum Packen und zum Gepäck sehr hilfreich. Erfahrungen von 15 Jahre zurückliegenden Motorradtouren sind da sicherlich noch hilfreich.
    Da ich allein unterwegs sein werde ( Campingplatz-low Budget… Ihr versteht…- (:-( ) meine Frage: Alles auf’s Rad aufrödeln, oder doch lieber einen Fahrradhänger besorgen?
    Ist mir schon klar, das allein doof ist, geht aber erst mal nicht anders. Daher auch mit der Möglichkeit jederzeit in den RE zu steigen und nach Hause zu fahren. Mann soll es ja nicht gleich übertreiben…

    Gruß
    Thomas

    Antworten
    1. Daniel Beitragsautor

      Hallo Thomas,

      ich persönlich finde Fahrradanhänger immer etwas unpraktisch. Bei unserer Fahrradtour im Sommer haben wir eine Familie mit Kleinkind getroffen. Die hatten das Kind auch in einem Fahrradanhänger. Es gibt immer wieder schechte Streckenabschnitte oder Boller welche eine Fahrt erschweren, vom Umsteigen auf einem Bahnhof ganz zu scheigen. Zweimal sind wir bei unsereren Fahrradtouren auch auf Eisenbahnbrücken gestoßen welche zur Überquerung des Flusses dienten. Ich weiß gar nicht ob man dort mit einem Fahrradanhänger rüber kommt.

      Ich würde also lieber vorn und hinten Fahrradtaschen befestigen als einen Fahrradanhänger zu nutzen. Falls ihr aber anderer Meinung seid lasst es mich gern über diesen Weg wissen.

      Viele Grüße und ein gesundes neues Jahr!

      Daniel

      Antworten
  2. Istvan

    hallo alle miteinander

    habe heute eure Website entdeckt voll genial. ich habe vor nächstes jahr eine mehrtätige tour zu machen.
    ich komme aus der oberlausitz hier gibt es jede menge Radwege . habt ihr auch tourvorschläge für den lausitzer raum.
    ich hab da noch ne frage . ich suche nach einer app die einen entlang der Radwege führt und nützliche dinge über die Radwege enthält.(Unterkünfte, tipps usw).

    macht weiter so eure seite ist super.

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    1. Daniel Daschke

      Hallo,

      vielen Dank für Dein Lob, so etwas hört man doch immer wieder gern.

      Zu den bekanntesten Radwegen in der Lausitz gehören sicher der Spreeradweg, der Froschradweg (auch als Rundweg geeignet) und der Oderradweg. Weniger bekannt ist die Sächsische Städteroute von Görlitz nach Gera (welche ich auch noch nicht gefahren bin). Eine weitere Alternative wäre der Schwarze Elster Radweg, welcher in der Nähe von Kamenz beginnt.

      Wir planen im nächsten Jahr eine Tour von Dresden nach Prag auf dem Elberadweg. Die haben wir zwar schon einmal gemacht, aber die Tour ist sehr schön und auch nicht weit von der Oberlausitz entfernt.

      Bezüglich der App habe ich mir im letzten Jahr den ADAC Fahrrad Touren Navigator für 5 Euro gekauft. Dieser hat auch die ganzen Radwege in seiner Datenbank. Ansonsten gibt es als kostenloses Tool auch Naviki. Hier handelt es sich aber nur um eine Fahrradnavigation. Man kann also nicht sagen führe mich auf dem Spreeradweg entlang, sondern nur führe mich von Oppach nach Bautzen.

      Ich hoffe ich konnte Dir ein paar Anregungen geben.

      Viele Grüße
      Daniel

      Antworten
        1. Daniel Beitragsautor

          Hi Alex,

          Danke für Deinen Kommentar.
          Ich bin gerade dabei meine Erfahrungen zu verschiedenen Fahrradnavis einmal zusammenzufassen und dann auch hier zu veröffentlichen.

          Antworten
  3. Michaeel Bündig

    wir planen eine fahrradwanderung von berlin nach hirschberg saale .tagesstrecken ca 120 km. wir sind 4 personen (männl.) mit ca 3 übernachtungen

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